Medien werden als Lügenpresse verunglimpft, Politiker als Volksverräter beschimpft und Wirtschaftslenker als Verbrecher gebrandmarkt. Welche Entwicklungen zu der bestehenden Misstrauenskultur beigetragen haben und wie darauf zu reagieren ist, darüber diskutierte der Managerkreis in Brüssel.

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Bericht, 11.10.2017

Mitteldeutschland im Fokus.Wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen


Die vorliegende Publikation setzt sich mit ausgewählten wirtschaftspolitischen Handlungsfeldern der nächsten Jahre aus spezifisch mitteldeutscher Perspektive auseinander. Sie formuliert Erwartungen an die Bundes- und Landespolitik und macht mit klar umrissenen wirtschaftspolitischen Impulsen deutlich, welche enorme Bedeutung ordnungs- und wirtschaftspolitisches Handeln für die Zukunft Mitteldeutschlands besitzt.

Zwar ist Berlin derzeit Trend - die Entwicklung des vergangenen Jahres hat jedoch gezeigt, dass sich die Hauptstadt nicht mehr nur auf ihr gutes Image verlassen kann. Wie die Berliner Gründerszene zukunftsfähig bleiben kann, darüber diskutierte der Managerkreis mit seinen Gästen.

Deutsch-amerikanische Wirtschaftsbeziehungen.

Ein Ausblick in turbulente(n) Zeiten

 

Unter diesem Titel diskutierte der Managerkreis Nordrhein-Westfalen am 19. September in Köln mit Bernhard Mattes, Präsident der American Chamber of Commerce in Germany.

Anforderungen an eine Verkehrspolitik im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat

 

Das vorliegende Positionspapier ist ein Impuls zur spezifischen Diskussion um Mobilitätsdienstleistungen im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat. Damit findet ein Thema Beachtung, das bislang nicht in ausreichendem Maße im Fokus verkehrspolitischer Debatten stand. Mit dem Papier werden konkrete Vorschläge zur Anpassung und Schärfung der verkehrspolitischen Diskussion eingebracht.

Dieselkrise und Kartellverdacht belasten die deutschen Autoindustrie. Der Verband der Automobilindustrie sollte sich kritisch und unabhängig für faires, wettbewerbsorientiertes und rechtskonformes Verhalten seiner Mitglieder einsetzen. Effektive Compliance und ethisches Führungsverhalten sind Wertschöpfungstreiber für Marktzugang, Wertschätzung, Kundenbegeisterung, Arbeitgeberattraktivität. Auch die Gewerkschaften in den betroffenen Betrieben müssen ihre Rolle neu definieren.

The European Union´s value added system is in need of reform. One of the main reasons for this is the explosive growth in e-commerce. In the trade of goods and services this has boosted the importance of cross-border deliveries. Companies, in turn, are confronted by up to 28 sometimes very different VAT systems. On top of that, financial administrations throughout Europe are complaining of considerable losses in tax revenues. The tax system therefore needs a fundamental overhaul.

Die Weltwirtschaft befindet sich in einem rasanten Umbruch, der zu mehr Unsicherheit und  Ungleichheit führt. Populismus und Nationalismus  sind auf dem Vormarsch. Länder wie Deutschland, die über keine physischen Rohstoffe verfügen, müssen prüfen, ob ihr Wirtschaftsmodell langfristig trag- und zukunftsfähig ist. Deutschland muss für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft ein integriertes Politikkonzept entwickeln. Dabei sind zwei wichtige „Megatrends“ zu berücksichtigen: Digitalisierung und Klimawandel.

Die Notaufnahmen in Kliniken sind überfüllt. Viele Patient_innen könnten vom ärztlichen Bereitschaftsdienst versorgt werden.

Kliniken, niedergelassene Ärzte, Rettungsdienste und Ambulanzpraxen brauchen eine koordinierte Einsatzplanung.

Der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierte am  19. Juni 2017 in Berlin über geeignete Reformvorschläge.

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Video, 19.06.2017

Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und der Einzug von Marine Le Pen in die Stichwahl um die französische Präsidentschaft - um nur zwei Beispiele zu nennen - scheinen die These vom Siegeszug des Populismus und der Populisten zu bestätigen. Doch was ist Populismus und wie äußert er sich derzeit in der politischen Auseinandersetzung? Wer fühlt sich von dem Establishment-Bashing, das alle Populisten eint, angesprochen? Wie können demokratische Parteien und Politiker_innen diesem Phänomen begegnen? Der Managerkreis Rhein-Main diskutierte darüber mit Professor Karl-Rudolf Korte und von Frank Stauss.

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Bericht, 19.06.2017

Die Reform des Mehrwertsteuersystems in der Europäischen Union. Steueraufkommen sichern - Administration reduzieren - Binnenmarkt stärken 

 

Das Umsatzsteuersystem in der Europäischen Union ist reformbedürftig. Die rasante Zunahme des e-Commerce erhöht den Druck. Steuerausfälle für die Mitgliedsstaaten und zunehmende Komplexität für steuerpflichtige Unternehmen sind die Folgen. Verschiedene Reformpläne werden seit einiger Zeit diskutiert. Im vorliegenden Papier geben Paul P. Maeser und Volker Halsch einen Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion.

 

Über die gesundheitspolitische Agenda im Bundestagswahljahr diskutierte der Managerkreis Rhein-Main mit Bettina Müller MdB und Professor Dr. Boris Augurzky. 

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Bericht, 20.04.2017

Eine leistungsfähige Mobilitätsinfrastruktur ist für die Bürger_innen nicht nur Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie ist auch zentral für eine nachhaltige Wirtschafts- und Industriepolitik. Um den Standortfaktor "Mobilitätsanbindung" zu erhalten, zu sichern und zu stärken, sind jetzt Anstrengungen nötig. Im Positionspapier finden insbesondere Themen Beachtung, die bislang nicht in ausreichendem Maße im Fokus verkehrspolitischer Debatten standen.

Millionenabfindungen und Boni trotz Milliardenverlusten haben die Debatte über Managergehälter wieder angefacht. Wichtig für eine Volkswirtschaft ist das Vertrauen in ihr wirtschaftliches Ordnungssystem. Dieses Vertrauen wird erschüttert, wenn die Managervergütung nicht an den Unternehmenserfolg gekoppelt ist oder mit der Bereitschaft des Managers verbunden ist, bei Misserfolg auch persönlich Verantwortung zu übernehmen. Notwendig für die Akzeptanz hoher Gesamtvergütungen sind verbindliche Grundsätze und eine Orientierung am tatsächlichen und vor allen Dingen nachhaltigen Unternehmenserfolg

 

 

Hier finden Sie eine aktuelle Liste der Mitglieder des Vorstandes und des Steering-Komitees des Managerkreises.

Wenn Roboter Steuern zahlen -Umverteilung in Zeiten von Automatisierung und Digitalisierung

 

Was meinen wir eigentlich, wenn wir von industrieller Revolution sprechen? Was passiert mit unseren Jobs? Muss für die Wertschöpfung, die durch den Einsatz von Robotertechnik erschlossen wird, eine neue Art der Besteuerung gefunden werden? Über diese und weitere Fragen diskutierten Bertram Brossardt, Prof. Sabina Jeschke und Harald Güller MdL mit dem Managerkreis Bayern.  

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Bericht, 09.02.2017

Wie gestaltet sich die praktische Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen und Migrant_innen? Wo gibt es Verbesserungspotential auf Seiten der Arbeitgeber, wo auf Seiten der neuen Arbeitnehmer, wo auf Seiten der staatlichen Institutionen?

 

Darüber diskutierte der Managerkreis NRW mit dem nordrhein-westfälischen Minister für Arbeit, Integration und Soziales Rainer Schmeltzer MdL und dem Personalvorstand der Evonik Industries AG Thomas Wessel.

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Bericht, 06.02.2017
Digital Skills
Januar 2017
Veranstaltungsrückblick

Digital Skills - Was muss die europäische Politik tun?

 

Europa befindet sich in einem umfassenden Wandel: von der  mechanisch-analog geprägten Wirtschaft hin zu einer datengetriebenen digitalen Ökonomie.  Das birgt große Herausforderungen und Risiken für die Unternehmen selbst – vor allem aber für die Arbeitnehmer_innen! Neben den Schlagworten wie Industrie 4.0 oder Internet of Things und den darin liegenden Fragestellungen zu Standardisierung oder dem Wettbewerbsrahmen muss sich die europäische Politik darüber klar werden, wie sie diesen Transformationsprozess auch für die Arbeitswelt begleiten will.

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Bericht, 25.01.2017

Hier finden Sie den Jahresbericht des Managerkreises

für 2016.

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Jahresbericht 2016
Quo Vadis USA? 
November 2016
Veranstaltungsrückblick

Quo Vadis USA? Die Vereinigten Staaten nach der Präsidentschaftswahl

 

Zwei Wochen nach der Entscheidung hatte der Managerkreis Rhein-Main zu einer ersten Analyse über die wichtigsten Themen des Wahlkampfes, über die zu erwartenden transatlantischen Themen und Problembereiche eingeladen. Über die Lage berichtete Michael Meier, Repräsentant der Friedrich-Ebert-Stiftung für die USA und Kanada mit Sitz in Washington, D.C. Er wurde begleitet von zwei US-amerikanischen Experten, Ian Russell und Justin Brennan.

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Bericht, 22.11.2016

Seit 25 Jahren ist der Managerkreis Brücke zwischen Management und Politik. Seine Mitglieder engagieren sich für eine an der Sozialen Demokratie orientierte Wirtschaftspolitik. Am 24. November wurde das Jubiläum mit Festredner Olaf Scholz, Erster Bürgermeister von Hamburg und stellvertretenderParteivorsitzender der SPD gefeiert. Impressionen der Veranstaltung sehen Sie im Video:

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Video, 24.11.2016

Zum 25-jährigen Bestehen des Managerkreises haben

40 namhafte Vertreter_innen aus Wirtschaft und Politik

ihre Perspektive für eine sozialdemokratisch geprägte Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik dargestellt.

Über steuerliche Forschungsförderung, Außenwirtschaft und Rahmenbedingungen vor allem in der Pharmaindustrie diskutierten beim Managerkreis Bayern Christian Flisek MdB, Prof. Dr. Michael A. Popp, Dr. Arndt Schottelius und Bernd Krebs.

Politischer Wille und regulatorische Rahmen sind Treiber für klimafreundlicheres Verhalten von Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei sollte nicht nur einseitig auf Gipfelentscheidungen und weltweite Abkommen geschaut werden. Längst folgen technologischer Fortschritt und durch Innovation erzielte Wettbewerbsvorteile auch einer Eigendynamik. Investitionsverhalten, Finanzierungsmodelle und Finanzprodukte richten sich zunehmend an Nachhaltigkeitsaspekten aus, so die 

Autorinnen Sandra Parthie und Viola Rocher.

Die Steuervermeidung großer, mulitnationaler Konzerne durch buchhalterische Verlagerung von Gewinnen in Niedrigsteuerländer hat zuletzt auch medial große Wellen geschlagen. Auf internationaler Ebene wie EU oder OECD hat dies durchaus zu Initiativen zur Verhinderung der Steuervermeidung geführt. Allerdings bleibt abzuwarten, ob diese auch wirklich greifen können.

 

Der Managerkreis Rhein-Main diskutierte mit dem Chefvolkswirt der Union Investment Institutional GmbH David Milleker.

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Bericht, 09.11.2016

Die Digitalisierung der Wirtschaft birgt enorme Chancen. Welche Hebel müssen Unternehmen in Bewegung setzen, um die Unternehmensgeschichte positiv ins neue, digitale Zeitalter fortzuschreiben? Wie können Sie erfolgreich digitale Ideenlabore aufbauen und betreiben? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Autoren.

Der Klimavertrag von Paris hat die Ziele Deutschlands bestätigt. Nicht das "Ob", nur das "Wie" ist offen. Die Autoren zeigen politische Handlungsoptionen auf und warnen, dass Dekarbonisierung nicht zur Deindustrialisierung führen darf.

Vor dem Hintergrund der globalen Finanz- und europäischen Schulden- und Bankenkrise wurde das System der europäischen Finanzmarktaufsicht in den letzten Jahren vielfach reformiert und verschärft.

Was ist der Status Quo der europäischen Kapitalmarkt- und Bankenregulierung? Ist das bestehende System bereits krisenfest? Oder braucht es weitere Reformschritte zur Vollendung der Europäischen Banken- und Kapitalmarktunion?

 

Diese und weitere Fragen waren Inhalt der Podiums- diskussion am 29. September 2016 mit Jakob von Weizsäcker, Henrik Enderlein, Ewald Nowotny und

Carsten Kühl.

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Video, 29.09.2016

Ist eine weitere Harmonisierung des Systems der europäischen Finanzmarkt- und Bankenaufsicht notwendig? Müssen dafür die europäischen Institutionen gestärkt werden? Und kann ein solches System im Endeffekt einer globalen Krise standhalten? 


Sehen Sie hierzu das Interview mit Jakob von Weizsäcker.

Ist eine weitere Harmonisierung des Systems der europäischen Finanzmarkt- und Bankenaufsicht notwendig? Müssen dafür die europäischen Institutionen gestärkt werden? Und kann ein solches System im Endeffekt einer globalen Krise standhalten? 


Sehen Sie hierzu das Interview mit Henrik Enderlein.

Welche Chancen bietet der Markt der Zukunft?

 

Darüber wie sich der Prozess der Digitalisierung auf Unternehmen und Verbraucher auswirkt diskutierte Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG, mit dem Managerkreis Rhein-Main.

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Bericht, 13.10.2016

Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen

Wege zu einer neuen Gesundheitsversorgung

 

Sind überfüllte Wartezimmer bald Vergangenheit? Ersetzen bald Gesundheits-Apps auf dem Handy das persönliche Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt?Welche Möglichkeiten bietet die moderne Technik schon heute? 

Wie will Deutschland die Gesundheitsversorgung in Zukunft gestalten?

Der Managerkreis der FES diskutierte mit Expert_innen über die Gesundheitsversorgung der Zukunft.

 

Zusammenfassung der Diskussion vom 27.09.2016

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Video, 27.09.2016

EU-Bankenaufsicht - Wer garantiert Transparenz und demokratische Legitimation des neuen Systems?

 

Die Autoren des vorliegenden Papiers zeigen auf, dass - auf Basis der praktischen Erfahrungen sowie vor dem Hintergrund existierender Transparenz- und Demokratiedefizite - sowohl die Rolle der European Banking Authority (EBA) in der bankaufsichtsrechtlichen europäischen Regulierung als auch die Rolle der Europäischen Zentralbank im SSM einer fundierten Analyse und kritischen Bewertung unterzogen werden müssen.

Am 29. September 2016 lud der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung in Nordrhein-Westfalen zur Podiumsdiskussion "Digitale Wirtschaft – Herausforderungen und Chancen für NRW" ein. Rund 200 interessierte Bürger_innen folgten der Einladung in das S-Forum des Finanzhauses der Stadtsparkasse Düsseldorf.

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Bericht, 29.09.2016

Die Rentenreformen unter Rot-Grün und der folgenden Großen Koalition in den Jahren 2002 und 2007 haben die Zukunftsfähigkeit der Gesetzlichen Rente gestärkt. Sozialpolitisch motivierte Leistungsausweitungen, wie die Mütterrente und die Rente mit 63 der jetzigen Regierung, werden den künftig bestehenden Konsolidierungsbedarf allerdings weiter vergrößern. Es bedarf einer vorausschauenden Politik, um das Rentensystem dauerhaft zu stabilisieren. Deshalb sind sowohl die umlagefinanzierte als auch die ergänzende kapitalgedeckte Altersvorsorge konsequent weiterzuentwickeln.

Mit der Entscheidung der EZB, die Ausgabe der 500-Euro-Banknote einzustellen und den derzeitigen Überlegungen zur gesetzlichen Begrenzung von Bargeldzahlungen in Deutschland bzw. EU-weit, hat die Diskussion um die Bargeldabschaffung an Intensität gewonnen. Harald Noack und Jürgen Philipper beziehen hierzu Stellung. 

Nach dem Referendum in UK - Wohin treibt die Europäische Union? 

 

Darüber diskutierten die Mitglieder des Steering-Komitees am 4. Juli in Berlin mit Dr. Daniela Schwarzer, German Marshall Fund of the US, Director Europe Program.

 

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Bericht, 04.07.2016

Was sind die Herausforderungen einer innovativen Rohstoffpolitik? Welche Verantwortung tragen die Unternehmen? Wie beurteilen sie die politischen Rahmenbedingungen? Und wie weit sind wir bei der Wiederverwertung von Rohstoffen insgesamt?

Darüber diskutierten am 22. Juni in Berlin Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, Professor Martin Faulstich (TU Clausthal), Professor Gerhard Prätorius (VW) und Thomas Wessel (Evonik). Eine kurze Zusammenfassung finden Sie hier.

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Video, 22.06.2016

Energiewende in Mitteldeutschland
Wirtschafts- und strukturpolitische Implikationen

Veranstaltungsdokumentation

 

In einer Veranstaltungsreihe hat der Managerkreis Mitteldeutschland der Friedrich-Ebert-Stiftung den Themenkomplex Energiewende aus mitteldeutscher Perspektive beleuchtet. Dieser Band dokumentiert die Ergebnisse der Diskussionen.

Was ist soziale Gerechtigkeit? Welche Politik trägt zu einem Mehr an sozialer Gerechtigkeit bei? Welcher Gerechtigkeitsbegriff gilt für uns im Jahre 2016?


Diese und weitere Fragen diskutierte der Managerkreis Rhein-Main mit Prof. Dr. Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes.

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Bericht, 21.06.2016

Europäische Einlagensicherung –
Notwendiger Schritt zur Vollendung der Bankenunion?

 

Darüber diskutierte der Managerkreis am 14. Juni in Brüssel mit

Jan Ceyssens, Europäische Kommission; Dirk Cupei, European Forum of Deposit
Insurers (EFDI); Ralph Müller, Deutsche Ständige Vertretung bei der EU und
Peter Simon MdEP

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Bericht, 14.06.2016

Kern sozialdemokratischer Politik ist, einen ordnenden Rahmen für Wachstum zu setzen und dies mit dem Versprechen einer Verteilungsgerechtigkeit zu paaren, um möglichst viele Menschen an dem wirtschaftlich generierten Wohlstand teilhaben zu lassen. Angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen mit ihren oftmals intransparenten Regulierungspolitiken brauchen wir eine Debatte über Bausteine einer Ordnungspolitik für die Ökonomie des 21. Jahrhunderts aus der Perspektive der Sozialen Demokratie. Diese Debatte kann nicht nur die nationalen Gestaltungsmöglichkeiten im Blick haben, sondern muss immer auch europäische und internationale Handlungsräume mitdenken.

Der Ordoliberalismus stellt sich in einem radikalen Sinne gegen jegliche Form von gesellschaftlichen und ökonomischen Privilegien. Nur wo eine "machtfreie" Wirtschaftsordnung realisiert wird, werden Menschen in die Lage versetzt, ihr Leben selbstbestimmt führen zu können. In genau diesem Ausgangspunkt von Ordoliberalismus und Ordnungspolitik liegt der zentrale Grund, warum Kerngedanken des Ordoliberalismus für die Ausgestaltung einer freiheitlichen, emanzipatorischen und zugleich inklusiven, weil nicht auf Privilegien basierenden Wirtschaftsordnung herangezogen werden können.

 

 

Nach den Landtagswahlen - Wohin steuert die Bundes-SPD? Darüber diskutierte der Managerkreis Rhein-Main mit Thorsten Schäfer-Gümbel am 18. Mai in Frankfurt. Wie die Partei zu neuer Stärke gelangen kann, wie Fehler korrigiert werden oder wer die SPD in den Bundestagswahlkampf führen soll, waren einige der Fragen.

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Bericht, 18.05.2016

Ihre Innovationskraft, ihre Fachkräfte und die Zusammenarbeit zwischen den Industriebranchen haben dazu beigetragen die weltweite Position der Deutschen Industrie in der Wirtschaftskrise zu festigen und ihre globale Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich zu verteidigen. Investitionen und Innovationen sind wichtig. Was getan werden muss, um die Zukunft der Industrie hierzulande zu sichern wurde in der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutiert.

 

 

Zusammenfassung der Diskussion bei der Veranstaltung am 12. Mai 2016

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Video, 12.05.2016

Mit der Eurokrise sei die makroökonomische Steuerung in der EU an ihre Grenzen gestoßen.  Was hat sich seitdem verändert? Was sind die Ursachen? Wie sehen Maßnahmen und mögliche Alternativen aus? Diesen Fragen geht Carsten Kühl unter dem Titel "Makroökonomische Steuerung in der EU - Zwischen nationaler und supranationaler Ohnmacht" nach. Hier erläutert er im Interview seine Thesen.

Deutschland hat ein leistungsstarkes und anpassungsfähiges Gesundheitssystem, das in der Lage ist, eine große Zahl zusätzlicher Menschen wie alle GKV-Versicherten mit dem medizinisch Notwendigen zu versorgen. Viele Ärzte und Pfleger zeigen bei der Versorgung von Flüchtlingen ein Engagement, das großes Lob verdient. Das Problem liegt in den Abläufen. Leistungsansprüche, Abrechnungsverfahren und Zugangsregeln zu Versorgungsangeboten sind bundesweit und in den Kommunen ebenso uneinheitlich, wie auch die Frage ungeklärt ist, wie langfristig anfallende Zusatzkosten finanziert werden sollen. Verfahren müssen effizient vereinheitlicht werden.

Seit der Finanz- und Eurokrise steht zumindest die ökonomische Logik der Union auf dem Prüfstand. Sind die zunehmende Vergemeinschaftung makroökonomischer Kompetenzen einerseits und die politisch-institutionelle Konstruktion der EU andererseits dazu geeignet, Krisensituationen adäquat zu begegnen? Verschärfen die ökonomischen und institutionellen Rahmenbedingungen sogar die Krisenanfälligkeit, zumindest in einigen Mitgliedsstaaten? Diesen Fragen geht Carsten Kühl unter dem Titel "Makroökonomische Steuerung in der EU - Zwischen nationaler und supranationaler Ohnmacht" nach.

Wählen Sie Ihre Route! 
April 2016
Veranstaltungsrückblick

Die Nutzung und Gewichtung der unterschiedlichen Verkehrsträger wird durch die Digitalisierung verändert. Logistik wird durch die Möglichkeiten der intelligenten Vernetzung revolutioniert. Digitalisierung kann zentrale Mobilitäts-Herausforderungen lösen, dabei müssen aber berechtigte Bedenken, wie etwa Fragen des Datenschutzes, berücksichtigt werden. Angepasste Unternehmensstrategien und eine sensible Rahmensetzung durch die Politik sind gefordert.

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Bericht, 27.04.2016

Im Jahr 2015 sind ca. 440.000 Erstanträge auf Asyl gestellt worden. Im Vergleich dazu sei im selben Jahr die Zahl der sozialversicherten Beschäftigten in Deutschland um ca. 710.000 Arbeitnehmer_innen gestiegen. Niemand müsse sich bei einer solchen Entwicklung Sorgen um seinen Arbeitsplatz machen, so Detlef Scheele, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, im Hintergrundgespräch.

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Bericht, 07.04.2016

Kein anderes Thema hat die politische Debatte der letzten Monate stärker bestimmt als die Flüchtlingsfrage. Große Herausforderungen liegen noch vor uns. Wenn es nicht gelingt, die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive schnell und wirksam zu integrieren, wird unsere Gesellschaft Schaden nehmen. Mit den jetzt dringend notwendigen Investitionen in Bildung und Ausbildung, Wohnungsbau und Sozialleistungen sind aber auch enorme Chancen für eine sozial gerechte Modernisierung unserer Gesellschaft verbunden. Investitionen müssen die vorhandenen Strukturprobleme aufgreifen. So werden aus Integrationskosten Investitionen in die soziale Balance und damit in die Zukunft Deutschlands.

Wie realistisch sind die Chancen, dass die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft gelingt? Welche Strukturen müssen dafür geschaffen werden? Welche sozialen und finanziellen Voraussetzungen sind nötig? Diese Fragen waren Gegenstand der Diskussion mit Heinrich Alt, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit a.D., im Managerkreis Rhein-Main.

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Bericht, 10.03.2016

Erfolgreiche Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt wird zur Sicherung des sozialen Zusammenhalts einer heterogener werdenden Gesellschaft eine zentrale Aufgabe. Neben den politischen Herausforderungen bestehen derzeit erhebliche Kapazitätsengpässe - so in der öffentlichen Verwaltung, bei der Unterbringung und bei Integrationsmaßnahmen. Diese durch die Leistungsfähigkeit der Institutionen definierten Aufnahmegrenzen hängen jedoch stark von ohnehin sinnvollen, nun aber dringend nötigen Investitionen ab sagt Prof. Dr. Herbert Brücker in einem Fachgespräch am 25. Februar 2016 in Berlin.

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Bericht, 25.02.2016

Die Digitalisierung verändert die Arbeit. Positiven Wirkungen und Chancen stehen Risiken gegenüber. Die Gestaltung der Digitalen Arbeit bietet den Sozialpartnern die Chance, die industriellen Beziehungen zu modernisieren und bestehende Lücken in der Regulierung der Arbeit gemeinsam zu schließen. Offensichtlich ist zudem, dass die Gestaltung der Arbeit durch bessere Personalarbeit unterstützt werden muss.

Wachsende Stadt,
Januar 2016
Veranstaltungsrückblick

Berlin wächst - bis 2030 soll die Bevölkerungszahl auf 3,8 Millionen Einwohner_innen steigen. Durch die nach Berlin kommenden Geflüchteten wird das Bevölkerungswachstum der Hauptstadt bis 2017 höchstwahrscheinlich sogar noch größer ausfallen und Berlin die 4-Mio-Marke erreichen. Im Hintergrundgespräch mit Andreas Geisel, Berliner Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, diskutierten die Mitglieder des Managerkreises Berlin-Brandenburg am 26.Januar 2016 in Berlin über die Herausforderungen für eine wachsende Stadt. 

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Bericht, 26.01.2016

Wenngleich der Blick für das "große Ganze" die öffentliche Diskussion bestimmt - die volkswirtschaftlichen, politischen, technischen und ökologischen Aspekte der Energiewende haben auch ganz konkrete regionale und lokale Gesichtspunkte und Auswirkungen. Mit einigen davon hat sich der Managerkreis Mitteldeutschland in einer Reihe von Fachgesprächen befasst. Auf dieser Grundlage ist dieses Impulspapier entstanden.

Wie lange kann der Aufschwung in Deutschland noch anhalten?  Was sind die großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Zukunft? Dr. Rainer Dulger, Präsident von Gesamtmetall, diskutierte mit dem  Managerkreis Rhein-Main. Einen Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier.

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Bericht, 02.02.2016

Hier finden Sie alle Informationen über den Managerkreis auf einen Blick.

 

Wer wir sind

Wir vor Ort

Veranstaltungen und Themen

Infos zur Mitgliedschaft

Hier finden Sie den Geschäftsbericht des Managerkreises für das Jahr 2015.

Europa steht im Zuge der verschiedenen Krisen der vergangenen Jahre am Scheideweg. Insbesondere stellen sich grundsätzliche Fragen zu den jeweiligen Spielräumen europäischer und nationaler Ordnungspolitik und dem verbundenen Wechselspiel zwischen europäischen und nationalen Institutionen. Eine weitere Harmonisierung der Wirtschaftspolitik in Europa ist grundsätzlich zu begrüßen, wenn sie die Chancengleichheit der Unternehmen fördert und einen ordnungspolitischen Rahmen für wirtschaftliches Wachstum schafft. Diese Harmonisierung darf aber nicht die Eigenverantwortung und Flexibilität der Nationalstaaten unterminieren.

Wie positioniert sich die Goethe-Uni im internationalen Wettbewerb? Wie wichtig sind weiche Standortfaktoren bei der Gewinnung der klügsten Köpfe? Und welche Rolle spielt die Innovationskraft der Goethe-Universität für die wissensintensive Wirtschaft? Darüber diskutierte der Managerkreis Rhein-Main mit Prof. Dr. Birgitta Wolff, der Präsidentin der Goethe-Universität in Frankfurt.

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Bericht, 17.11.2015

Unser Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen. Bestehende Strukturprobleme werden durch den demografischen Wandel, den Fachkräftemangel und den Schwierigkeiten bei der Sicherstellung einer gleichwertigen Gesundheitsversorgung in Stadt und Land verschärft. Digitalisierung verspricht, viele der Herausforderungen mit innovativen Produkten zu lösen. Welche Chancen und Risiken gibt es?

 

Zusammenfassung der Diskussion bei der Veranstaltung am 5. November

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Video, 05.11.2015

Die Digitalisierung erreicht immer mehr Branchen und Arbeitsbereiche - neue Organisations- und Arbeitsformen entstehen. Die Auflösung klarer Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit stellt ein Risiko dar, wie sie auch Chancen zum selbstbestimmteren Arbeiten oder zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bietet. Wie stellen sich Unternehmen auf diese Veränderungen ein?

Eine Zusammenfassung der Diskussion im Rahmen des Fachgesprächs finden Sie hier.

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Bericht, 03.11.2015

Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2014 müssen die Verschonungsregeln bei der Erbschaftsteuer neu geregelt werden. Spätestens bis 30. Juni 2016 muss die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorlegen. Harald Noack und Wolfgang Wiegard schlagen vor, sämtliche Vermögensgegenstände zu erfassen und steuerlich gleichzustellen.

Der Managerkreis bietet FES-Stipendiat_innen mit wirtschaftsnahen Studiengängen ein Coaching für den Berufseinstieg an. Für wen sich das Angebot eignet und wie es funktioniert, erfahen Sie hier.

Das deutsche Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen durch den demografischen Wandel, dem Fehlen von Fachkräften und der Finanzierbarkeit einer gleichwertigen Gesundheitsversorgung in Stadt und Land. Es gilt daher, intelligente digitale Technologien und Anwendungen für das Gesundheitswesen zu nutzen und den Erwartungen der Menschen an eine moderne Infrastruktur gerecht zu werden. Dabei dürfen die Nutzung von Daten und das informelle Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen vielmehr sinnvoll zusammengeführt werden.

Seit Beginn der Verhandlungen im Sommer 2013 ist die geplante "Transatlantic Trade and Investment Partnership" zwischen der EU und den USA Ausgangspunkt kritischer Auseinandersetzung. Der Managerkreis Mitteldeutschland diskutierte dazu am 22. Oktober 2015 in Jena mit Dr. Michael Mertin, Vorstandsvorsitzender Jenoptik AG, Jakob von Weizsäcker MdEP, und Florian Moritz, Referatsleiter Internationale und Europäische Wirtschaftspolitik beim DGB-Bundesvorstand.

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Bericht, 22.10.2015
Was ist Toleranz?
Oktober 2015
Veranstaltungsrückblick

"Was heißt Toleranz?" Für Prof. Dr. Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität, bezeichnet Toleranz eine Haltung, die analytisch betrachtet, aus drei Komponenten besteht. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung mit ihm in Frankfurt finden Sie hier.

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Bericht, 06.10.2015

Wohin steuert die Industriegesellschaft? Perspektiven in NRW und Europa. Darüber diskutierten beim Managerkreis Nordrhein-Westfalen Jürgen Trittin, MdB, Bundesminister a.D., und Norbert Römer, MdL.

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Bericht, 22.10.2015
Mobilität 4.0,
Oktober 2015
Veranstaltungsrückblick

Digitalisierung verändert bereits heute die Nutzung und Gewichtung der unterschiedlichen Verkehrsträger. Dabei sind mit "Mobilität 4.0" viele Hoffnungen verbunden, zentrale Mobilitäts-Herausforderungen zu lösen. Es müssen aber auch berechtigte Bedenken - Datenschutz etc. - berücksichtigt werden. Um diese Debatte voran zu treiben, lud der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung am 15. Oktober 2015 zu einem Fachgespräch mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ein.

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Bericht, 15.10.2015

Im April 2015 beschloss das dänische Parlament den Bau des Ostsee-Tunnels nach Deutschland. Dem dänischen Tatendrang steht ein deutscher Hürdenlauf gegenüber. Befürchtet werden Umweltbelastungen, Einbrüche der Tourismusbranche oder Arbeitsplatzverluste der Fährschifffahrtsunternehmen. Wie geht es mit dem Großprojekt nun weiter?

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Bericht, 09.09.2015

Wir stehen vor einer digitalen Revolution! Doch wie gehen wir mit der Herausforderung um, die diese mit sich bringt? Wie muss eine zukunftsweisende Innovationspolitik für eine Digitalisierung aussehen, die nicht nur Wirtschafts- entwicklung und Produktivitätssteigerung fördert, sondern auch sozialen und gesellschaftlichen Fortschritt ermöglicht? Darüber wurde bei einer Veranstaltung des BayernForums und des Managerkreises in München diskutiert.

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Bericht, 03.09.2015

Industriepolitik für Europa – Die EU als Standort industrieller Wertschöpfung zukunftsfähig machen

 

Vor sechs Jahren führte die weltweite Finanzkrise in Europa zu einer Banken-, Wirtschaft- und Staatsschuldenkrise. Es folgte ein wirtschaftlicher Einbruch, der die europäische Industrie bis ins Mark traf. Seither haben sich die Rahmenbedingungen in Europa deutlich zum Nachteil der Industrie verändert. Wenn Europa aber die Potentiale der Digitalisierung nutzen und auch zukünftig ein bedeutender Standort industrieller Wertschöpfung bleiben will, muss auf nationaler und insbesondere auf europäischer Ebene entschlossen gehandelt werden.

Die Ereignisse der letzten Tage auf den Straßen unseres Landes und die Diskussion über die deutsche und europäische Flüchtlingspolitik berühren uns als Bürgerinnen und Bürger, aber auch als Akteure der Wirtschaft. Unsere Wirtschaft in Mitteldeutschland braucht die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte und die Chance mit den neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern die demogra-phischen Herausforderungen der Region zu meistern!

Während eine Vielzahl unterschiedlicher (Mega-)Trends das Mobilitätsangebot und seine Nachfrage kontinuierlich verändern, unterstützen neue IT-Applikationen die Nutzung intermodaler Mobilitätsangebote mit ihrer immer neuen Aufteilung und Kombination unterschiedlicher Verkehrsträger. Gleichzeitig liefern diese "Apps" eine Fülle von Nutzerdaten.

Mobilität gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Sie ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und gewährleistet die persönliche, soziale und berufliche Entwicklung jedes Einzelnen. Im Fokus der verkehrspolitischen Arbeit von Bund, Ländern und EU sollte daher weiterhin das Ziel stehen, umweltfreundliche, sichere und bezahlbare Mobilität für alle Bürger_innen anzubieten.

Mit der Errichtung der Europäischen Bankenunion haben sich die aufsichtsrechtlichen und regulatorischen Anforderungen an die Banken erhöht. Ziel dieses in der Folge der Finanz- und Schuldenkrise von den europäischen Regierungschefs erdachten Systems ist es, Risiken in den Bilanzen der Banken frühzeitig zu erkennen und Stützungsmaßnahmen zulasten des Steuerzahlers zu verhindern. Dies soll das Vertrauen in das Finanzsystem stärken und es insgesamt stabilisieren. Für die Helaba als ein zentrales Verbundinstitut der Sparkassen ergeben sich daraus besondere Herausforderungen.

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Bericht, 13.07.2015

Laut Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts muss der Gesetzgeber bei den steuerlichen Ausnahme- regelungen für Firmenerben nachbessern. Ein Vorschlag des Bundeskabinetts liegt mittlerweile vor.

Doch wie sind die vorgeschlagenen Neuregelungen zu bewerten? Und welche Alternativen wären denkbar?

Der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung griff das Thema auf und diskutierte am 9. Juli mit Expert_innen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. 

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Video, 09.07.2015

Neue Dialogkultur für Politik und Medien nötig

 

Das Internet hat die Medienlandschaft verändert: Echtzeitjournalismus und Wettbewerbsdruck beschleunigen, banalisieren und skandalisieren die Meldungen. Das sensible Spannungsverhältnis zwischen Politik und Medien hat sich verschärft. Am 26. Juni 2015 diskutierte der Politiker Klaus Wowereit  mit dem Journalisten Hans-Ulrich Jörges auf einer Dialogveranstaltung des Managerkreises.

 

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Video, 26.06.2015

Langfristige Trends und Szenarien der internationalen Wirtschaftsentwicklung

 

2060 wird die Weltwirtschaft ein völlig anderes Gesicht haben. Neue Technologien und Produkte werden die Märkte bestimmen. Welthandelsströme ändern sich, die Musik der Weltwirtschaft spielt im asiatisch-pazifischen Raum. Die "alten" Industrieländer müssen Ihre Position in der Weltwirtschaft neu definieren, um Wohlstand, Wachstum und Jobs zu sichern. Bildung, Forschung und Entwicklung, Migration, Innovation, aber auch neue Wertschöpfungsketten, sind wichtige Schlüssel. All das erfordert eine neue, gute Ordnungspolitik, nicht nur national, sondern auch international, als Referenz.

In der laufenden Debatte um Finanzströme und Unternehmen, die Steuern zu vermeiden oder zu hinterziehen versuchen, ist immer häufiger der Begriff „illicit financial flows“ zu hören. Allerdings wird viel zu wenig darüber gesprochen, was genau diese illegalen Finanzströme sind und, noch wichtiger, wie wirksame politische Gegenmaßnahmen aussehen könnten.
Eine Analyse und erste Handlungsempfehlungen
von Ilka Ritter.

The concept of “illicit financial flows” has gained currency in the on-going debate surrounding financial flows and companies’ quest to evade and avoid taxes. An important caveat though is that there is limited discussion on what those flows are and, more importantly, how good policy responses could look like.

Wenn Cyber-Crime und Cyber-War ganze Länder bzw. deren Industrien bedrohen können und andererseits eine verlässlich geschützte Infrastruktur und ITK-Systeme immer mehr zu Standortvorteilen werden, wo stehen wir diesbezüglich in NRW? Was haben, was hätten wir zu bieten? Diesen Fragen geht Dr. Harald Müller-Witt im vorliegendne Papier nach. 

Die Streiks von Lokführern und Piloten haben die Verletzlichkeit der öffentlichen Infrastruktur in Deutschland dokumentiert. Das Arbeitskampfrecht ist Richterrecht. Kann der Gesetzgeber die öffentliche Infrastruktur durch gesetzliche Mindestnormen schützen, wenn der Weg der Tarifeinheit nicht gangbar ist? Darüber diskutierten Prof. Dr. Holger Bonin und Reiner Hoffmann im Managerkreis Rhein-Main.

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Bericht, 27.05.2015

Deutschland spielt global in vielerlei Hinsicht eine besondere Rolle und sollte damit auch Vorbildfunktionen einnehmen, auch in der Umwelt- und Klimapolitik.
An diesem Standort sind aber auch die Interessen von Verbraucher_innen und Unternehmen bedeutsam. Verantwortungsvolle Politik muss verschiedene, gegebenenfalls auch konfligierende Ziele zusammen bringen. Energiepolitik, Klimapolitik und Verbraucherpolitik sind dabei ein magisches Dreieck.

Ein in einem Jahr ausgeglichener Haushalt bedeutet nicht, dass der Haushalt auch langfristig tragfähig ist. Weder die Politik noch die Öffentlichkeit sollten der Versuchung erliegen und glauben, dass bereits alle Hausaufgaben gemacht wären. Das Gegenteil ist der Fall und es wird Aufgabe der Politik sein, sich abzeichnende Zielkonflikte zu lösen. 

Welche Fähigkeiten und Kompetenzen benötigen junge Menschen für die digitalisierte Zukunft? Dieser Frage geht Prof. Dr. Dieter Grasedieck, langjähriges Mitglied im Managerkreis, in seiner  Analyse "Fit für die Zukunft durch Bildung in einem digitalisierten Europa" nach.  

Vier Jahre nachdem auf der Hannover Messe zum ersten Mal von der "Industrie 4.0" die Rede war, ist es Zeit für ein Zwischenfazit. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat in einer Reihe von Fachgesprächen über die Auswirkungen der Industrie 4.0 diskutiert. Die Ergebnisse sind in einer wissenschaftlichen Studie zusammengefasst, die am 15. April in Hannover vorgestellt wurde.

Eine Video zu dieser Veranstaltung sehen Sie hier.

 

 

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Video, 15.04.2015

Trotz guter Rahmenbedingungen liegt das Gründungsgeschehen in Deutschland weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Die Chancen des digitalen Wandels können aber nur genutzt werden, wenn mehr unternehmerisches Engagement aktiviert wird. Hierzu müssen großangelegte Investitionsprogramme gefahren, Finanzierungsbedingungen verbessert, Märkte geöffnet und die Sozialsysteme durchlässiger werden. Für die Politik muss daher gelten – Mehr Unternehmertum wagen!

Die derzeitige Politik zur Gestaltung der Energiewende ist gekennzeichnet durch widersprüchliche Ziele, unklare Rahmenbedingungen und marktferne Instrumente. Für einen Erfolg der Energiewende ist eine klare Orientierung an den gleichrangigen Zielen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit notwendig. Das Übermaß von Regulierungseingriffen muss zugunsten marktwirtschaftlicher Prinzipien zurückgedrängt werden.

Wenn Daten, Wissen und Kreativität die Rohstoffe der Zukunft sind, brauchen wir hoch qualifizierte Fachkräfte. Ausbildung und Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft müssen zusammengedacht werden. Wie sieht eine solche integrierende Wissenschafts- und Wirtschaftspolitik für Niedersachsen konkret aus? Welche Herausforderungen müssen bewältigt werden?

 

Diese und andere Fragen wurden mit Ministerpräsident Stephan Weil und weiteren Podiumsgästen diskutiert.

 

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Video, 24.03.2015

Die Digitalisierung hat einen enormen Innovationsschub zur Folge. Arbeit wird effizienter gestaltet, Dienstleistungen entwickeln sich, wie z. B. Car-Sharing. Doch gibt es auch negative Seiten. Dienstleistungen oder Gegenstände werden unkompliziert mit anderen geteilt, aber Faktoreinsatz, Risiko und soziale Absicherung bleiben in Eigenverantwortung. Wie viel Innovation, wie viel Ausbeutung stecken in diesem neuen Wirtschaftssystem?

 

Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Veranstaltung.

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Video, 25.03.2015

Die Digitalisierung hat einen enormen Innovationsschub zur Folge. Arbeit wird effizienter gestaltet, Dienstleistungen entwickeln sich, wie z. B. Car-Sharing. Doch gibt es auch negative Seiten. Dienstleistungen oder Gegenstände werden unkompliziert mit anderen geteilt, aber Faktoreinsatz, Risiko und soziale Absicherung bleiben in Eigenverantwortung. Wie viel Innovation, wie viel Ausbeutung stecken in diesem neuen Wirtschaftssystem?

 

Hier finden Sie einen Mitschnitt der gesamten Veranstaltung.

Mit dem Begriff "share economy" wird eine neue Ära des Wirtschaftens verbunden, in dem freies Teilen von Ressourcen und gemeinsames Zusammenarbeiten im Vordergrund stehen. Irrtümlicherweise werden darunter auch Geschäftsmodelle verstanden, die gegen eine Gebühr Dienstleistungen über digitale Plattformen oder Apps vermitteln oder anbieten. Die Plattformbetreiber können schnell den Markt dominieren und damit die Zugangsbedingungen diktieren. Bei der Aufteilung von Gewinnen und Risiken droht eine Verschiebung zu Ungunsten der eigentlichen Dienstleister_innen. Aus der gleichberechtigten "share economy" kann so schnell ein neuer "Plattform-Kapitalismus" werden.

Welche Auswirkungen hat TTIP auf den Arbeitsmarkt? Was heißt das für Deutschland als Export-Europameister? Welche Weichen müssen in der Ordnungspolitik gestellt werden? Wo sind die Unternehmen gefordert? Wie kommen Klarsicht und Besonnenheit in die Diskussion? Hier finden Sie einen Bericht zur Veranstaltung.

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Bericht, 10.03.2015

Mit dem Begriff "Big Data" wird vor allem die massenhafte Sammlung von Daten und Überwachung der Privatsphäre in Verbindung gebracht. Das Sammeln von Informationen zur genaueren Auswertung und Prognose bestimmter Ereignisse ist jedoch keine neuartige Entwicklung. Neu ist lediglich die technische Machbarkeit, mit der riesige Datenmengen in Echtzeit ausgewertet werden können. Dies bietet gerade für Unternehmen Chancen für Effizienzsteigerungen und neue Geschäftsmodelle. Die sinnvolle Auswertung der Daten ist allerdings entscheidend. Die Datenerhebung selbst ist nicht das Problem, es ist die Intransparenz, wer, wo und zu welchem Zweck welche Daten erhebt.

Beim zweiten Business-Lunch für Frauen am 4. Februar in Stuttgart konnte mit der Filmproduzentin und -vertreiberin Nicole Ackermann als Gast erneut eine renommierte Expertin gewonnen werden. Als Vertreterin einer Branche, die sich schon länger im Wandel befindet, beschrieb sie anschaulich das Nebeneinander alter und neuer Geschäftsmodelle.

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Bericht, 04.02.2015

Digitalisierung, Industrie 4.0, demographischer Wandel und andere tiefgreifende Veränderungen stellen Wirtschaft und Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Bisher sind Betriebe und Verwaltungen jedoch nur unzureichend auf den ökonomischen, technischen und sozio-kulturellen Wandel vorbereitet. Insbesondere muss sich der Umgang mit der knappen produktiven Ressource Mensch verändern. Gefordert sind die Akteure vor Ort: kompetente und motivierte Beschäftigte, Führungskräfte, Personalmanager, betriebliche Interessenvertreter und Gewerkschaften. Politische Gestaltung muss hier unterstützen.

 

Was bringt das neue Jahr? Vor welchen Herausforderungen steht die Eurozone? Diese und weitere Fragen diskutierte Prof. Dr. Clemens Fuest, Präsident des ZEW, mit den Mitgliedern des Managerkreises Rhein-Main.

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Bericht, 21.01.2015

Was können Bund und Länder tun, um der Wirtschaft in Mitteldeutschland Perspektiven zu geben? Wie können Anreize für Investitionen und Innovationen gesetzt, wie kann ein nachhaltiges Wachstum generiert werden? Diese und andere Fragen diskutierte der Managerkreis mit Iris Gleicke MdB und weiteren Podiumsgästen.

 

 

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Bericht, 10.12.2014

In Baden-Württemberg wurde ein neues Veranstaltungsformat des Managerkreises speziell für Frauen ins Leben gerufen. Geplant ist, damit in unregelmäßigen Zeitabständen eine Plattform für den Austausch und die Diskussion mit hochkarätigen Referentinnen aus Wirtschaft und Politik zu etablieren. Bei der Auftaktveranstaltung mit Fr. Dr. Kristina Both, Deutsche Telekom AG, ging es um die spannenden Themen Ausbau der Breitbandinfrastruktur, Verwirklichung des europäischen digitalen Binnenmarktes sowie Netzneutralität in Zeiten des Internetfernsehens.

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Bericht, 27.11.2014

Der Frankfurter Flughafen ist der Wirtschaftsmotor der Region Frankfurt Rhein-Main. Mit über 78.000 Arbeitsplätze bietet er die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands. Wie kann er sich weiterhin wirtschaftlich behaupten und auch die Funktion und Aufgabe als Wachstumsmotor und Jobmaschine wahrnehmen? Das diskutiert der Managerkreis mit dem Vorsitzenden des Vorstandes der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte.

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Bericht, 17.11.2014

In der dritten Veranstaltung der Reihe "Lebensqualität in der Rhein-Main Region" standen dieses Mal die Arbeitsplätze im Fokus. Mit Blick auf die demographische Entwicklung diskutierten Arbeitgeber, -nehmer und Arbeitsvermittler über die Unterschiede zwischen Stadt und Peripherie, zwischen Fachkräftemangel und falsch verstandenen Arbeitsvorstellungen.

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Bericht, 14.10.2014

Der demografische Wandel erfordert neue Ansätze in der Gesundheitsversorgung. Anders als technische oder pharmazeutische Produkte finden Innovationen von Versorgungsprozessen nur schwer Zugang in die Regelversorgung für alle Versicherten. Wie kann das zukünftig besser gelingen?

Der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierte am 14.10.2014 darüber mit Expert_innen in Berlin.

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Video, 14.10.2014

Der demografische Wandel erfordert innovative Ansätze in der Gesundheitsversorgung. Anders als neue technische oder pharmazeutische Produkte finden beispielsweise Innovationen von Versorgungsprozessen nur schwer Zugang in die Regelversorgung. Selektivverträge haben als Ansatz zur Förderung von Innovationen und zur Verbesserung der Versorgung aller Versicherten nicht zu den erhofften Erfolgen geführt.  Ziel ist der Zugang zu innovativen Versorgungsangeboten für alle Versicherten. Um dies zu erreichen und einen auf Risikoselektion beruhenden Wettbewerb zu vermeiden, ist eine Überarbeitung bestehender Ansätze nicht ausreichend.

Das Schlagwort "Industrie 4.0" steht derzeit stellvertretend für die umfassende Digitalisierung unserer Wirtschaft und wird als zentraler Innovationsfaktor für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands angesehen. Dieser Blick greift jedoch zu kurz, so Dagmar Bornemann. Zum einen werden lediglich die nächsten Schritte bereits bestehender Automatisierungsprozesse beschrieben. Zum anderen liegen die eigentlichen Herausforderungen in der gesellschaftlichen Einbettung der Digitalisierung und den Diskussionen um den Nutzen von Big Data für unser Gemeinwesen. 

Kultur entscheidet!
September 2014
Veranstaltungsrückblick

Welche Rolle spielt Kultur? Ist sie immer noch ein "weicher Faktor"? Oder ein Schwerpunkt der Standortpolitik? Darüber diskutierten in der zweiten Veranstaltung der Reihe "Lebensqualität in der Rhein-Main Region" die Kulturschaffenden Johnny Klinke, Gründer und Direktor des Varietés Tigerpalast, und Oliver Reese, den Intendanten des Frankfurter Schauspiels.

 

 

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Bericht, 08.09.2014
Frauen in Führung!
September 2014
Veranstaltungsrückblick

Wie weit ist man nach fast 40 Jahren Gleichstellungspolitik gekommen und was muss unternommen werden, um Gleichstellung für alle attraktiv zu machen? Darüber diskutierten unter dem Titel "Frauen in Führung! Barrieren, Brücken und die Quote" am 3. September in Hamburg: Jana Schiedek, Senatorin für Justiz und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Ulla Kopp, Geschäftsführerin Hamburg Messe und Congress GmbH und Bettina Poullain, Vorstand für das Ressort Finanzen und Risiko, Hamburger Sparkasse AG. Moderiert von Susanne Stichler, Journalistin.

 

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Bericht, 03.09.2014
Sozial-liberale Agenda?
Juni 2014
Veranstaltungsrückblick

Ist eine Renaissance sozial-liberaler Programmatik denkbar? Überwindet die FPD ihre existentielle Krise und findet die SPD zurück zur Volkspartei alter Stärke? Diese und weitere Fragen diskutierten bei einer Veranstaltung des Managerkreises Rhein-Main Dr. Oliver Schmolke, Abteilungsleiter Leitung und Planung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, und Florian Rentsch, Staatsminister a.D. und Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion Hessen.

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Bericht, 12.06.2014

Am 5. Juni hatte der Managerkreis in Berlin zu einer Veranstaltung eingeladen. Diskutiert wurde über das derzeit von den USA und der EU verhandelte transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP). Podiumsgäste waren 

Karl-Ludwig Kley, Präsident des VCI, Stefan Körzell, Mitglied im DGB Vorstand, und Hubertus Heil MdB, stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. 

Die Meinungen der Referenten und die Sicht des Publikums haben wir in einem kurzen Videobeitrag zusammenfasst.

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Video, 05.06.2014

In einem Kurzpapier des Managerkreises Nordrhein-Westfalen setzt sich Professor Dieter Grasedieck mit den Herausforderungen des demographischen Wandels in Deutschland und Europa auseinander. Er fordert, die Ausbildung junger Menschen muss stärker in den Fokus von Wirtschaft und Politik rücken.

Mit dem Aufruf Europa zu re-industrialisieren reagierte die Europäische Kommission letztes Jahr auf Probleme, die durch die Wirtschaftskrise offensichtlich wurden. In vielen Regionen in Europa fehlt die industrielle Basis.

Die Re-Industrialisierung Europas ist ein entscheidender Baustein für das zukünftige Wachstum in Europa. Um im Zuge der Globalisierung in Zukunft noch eine bedeutende Rolle in der Welt zu spielen, muss die industrielle Wett-

bewerbsfähigkeit Europas erhöht, die Innovationskraft gestärkt und die Öffnung der Volkswirtschaften nach innen wie nach außen entschlossen vorangetrieben werden. Dafür sind vor allem drei Dinge wichtig:

Innovationen, Investitionen und Internationalisierung.

 

Wirtschaft und Gesellschaft brauchen hoch qualifizierte Fachkräfte. Aber sind die weitere Akademisierung von Ausbildungsgängen und die generelle Ausweitung des Studienangebots wirklich die richtige Antwort? Welche Bedeutung soll zukünftig die duale Ausbildung haben? Wie kann ein unproduktiver Wettbewerb zwischen Hochschulbildung und beruflicher Ausbildung vermieden werden? Wie stellt sich der zukünftige Bildungsbedarf aus Sicht der Unternehmen dar?

Gemeinsam haben Managerkreis und Wirtschaftsrat der CDU vor den Folgen des geplanten Rentenpakets der Großen Koalition gewarnt. "Verabschieden Sie die `Mütterrente´ und `Rente mit 63´ auf keinen Fall wie vorgesehen", heißt es in einem Brief an die Vorsitzenden der Regierungsfraktionen. Den Brief im Original können Sie hier nachlesen. Reaktionen darauf finden Sie in unserem Pressespiegel.  

Das neue Frankfurt, 
April 2014
Veranstaltungsrückblick

Wie werden wir in Zukunft leben? Wie wohnt, arbeitet, lebt unsere Gesellschaft in einer Zeit, da ganze Regionen miteinander im Wettbewerb stehen, international wohlgemerkt? Zum Auftakt einer Diskussionsreihe des Managerkreises Rhein-Main zur Frage wie unsere Metropolregionen von morgen gestaltet sein sollen, war Professor Albert Speer, Städteplaner und Architekt, zu Gast.

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Bericht, 09.04.2014

Die europäische Bankenunion steht kurz vor ihrer Verabschiedung. Doch statt einheitlicher Regeln für die gesamte Europäische Union gibt es unterschiedliche Anwendungs- bereiche für unterschiedliche Länder und Banken. Eine genuin europäische Lösung war ohne Vertragsänderungen nicht zu erzielen. Kann die Bankenunion damit ein geeignetes Instrument gegen neue Krisen sein oder bleibt sie am Ende nur ein Versprechen?

Wie sehr die fortschreitende Digitalisierung unsere Arbeitswelt verändert kann man zur Zeit sehr gut in Berlin beobachten. Hier gibt es einen regelrechten Boom an Start-Ups. Wie man in diesen Unternehmen arbeitet und ob hier Gewerkschaften eigentlich ins Bild passen, das diskutierten Vertreter der IKT-Branche beim FES Managerkreis am 5. März in Berlin.

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Audio, 05.03.2014

Eine solide industrielle Basis ist wichtig für Wachstum und Wohlstand. Vor diesem Hintergrund diskutierte der Managerkreis am 20. Februar 2014 in Berlin mit Hubertus Heil (SPD),  Marcel Fratzscher (DIW), Reiner Hoffman (DGB), Markus Kerber (BDI), Bernd Lange (MdEP), Siegfried Russwurm (Siemens), Katrin Rohmann (Deloitte) und Klaas Hübner (Sprecher des Managerkreises) über die Zukunft der europäischen Industriepolitik und Deutschlands Beitrag für eine europäische Wertschöpfungskette. Wie können sich Deutschland und Europa im globalen Wettbewerb behaupten?

 

 

Die NSA-Affäre hat das Thema Datensicherheit wieder auf die politische Agenda gesetzt und die Diskussion über die Auswirkungen von Industriespionage in Gang gebracht. Veranstaltet von Mangerkreis & Fritz-Erler-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung, diskutierten am 20.02.2014 der Innenminister Baden-Württembergs, Reinhold Gall MdL, Horst Samsel (BSI), Bodo Meseke (Ernst&Young) und Joachim Rieß (Daimler) in Stuttgart u.a. über die Eigenverantwortung der Unternehmen, die staatliche Fürsorgepflicht und mögliche rechtlichen Rahmenbedingungen

Was wir unter „Guter Wirtschaftspolitik“ verstehen, darüber diskutierten Sebastian Dullien und Nils Schmid MdL mit dem Stuttgarter Publikum. Dr. Sebastian Dullien, Professor für Allgemeine Volkswirtschaftslehre an der HTW Berlin, zeigte den Mangel an langfristigen Strategien auf und stellte seinen Regulierungsrahmen für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik auf. Finanz- und Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg, Dr. Nils Schmid MdL forderte, den Menschen wieder mehr in den Mittelpunkt stellt. Zu häufig sei in den letzten Jahren die „reine Lehre“ propagiert worden. Die große Herausforderung sei deshalb, Marktwirtschaft wieder untrennbar mit dem Sozialen und der Nachhaltigkeit zu verknüpfen.
Drei Beiträge finden Sie hier.

 

 

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Videos, 16.01.2014

Die Gesamtverschuldung der deutschen Städte und Gemeinden ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, dabei  geht die Schere zwischen armen und reichen Kommunen immer weiter auseinander. Den Status Quo der kommunalen Verschuldungssituation analysieren Volker Halsch, Udo Stähler und Mirko Weiß. Sie diskutieren Fragen der Insolvenzfähigkeit, der Haftung sowie Entschuldungs- bzw. Konsolidierungshilfen und stellen schließlich einen aufeinander aufbauenden Maßnahmenkatalog vor.

Schritte auf dem Weg zur Stabilisierung der Euro-Zone und Europas

 

Die europäische Schuldenkrise bleibt für die Regierungen der EU-Länder, die EU-Kommission und das Europaparlament eines der wichtigsten Aufgabenfelder. Möglich wird eine nachhaltige Lösung aber nur sein, wenn es gelingt eine Vision für Europa zu entwickeln, die von den Bürgern Europas mitgetragen wird. Hier muss die Politik klare Signale setzen.

 

 

Altersgerechte Assistenzsysteme ermöglichen ein längeres selbständiges Verbleiben im gewohnten Umfeld und unterstützen die Arbeit des pflegerischen und medizinischen Fachpersonals. Ambient Assisted Living (AAL) Produkte und Systeme „Made in Germany“ haben darüber hinaus das Potenzial sich zu einem Exportschlager in wichtigen Zukunftsmärkten zu entwickeln, die oft vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Innovative Assistenzsysteme werden in Deutschland noch nicht optimal genutzt. Was Politik, Gesundheitswirtschaft, Kommunen oder Wohnungsbaugesellschaften zur Akzeptanz und Umsetzung beitragen können, wurde am 3. Juni diskutiert.

Während die Gemeinschaftsanleihen in Deutschland mehrheitlich als direkter Zugriff Europas auf deutsches Geld gewertet werden, weisen andere Stimmen auf die notwendige europäische Einheit zur Bewältigung der staatlichen Refinanzierungs- und Staatsschuldenkrise hin. Zur Versachlichung der emotional geführten Debatte möchten die Autoren mit dem Papier „Eurobonds – Aufregerthema oder Lösungsansatz?“ einen Beitrag leisten.

Die IT-, Telekommunikations- und Medienbranche stellt in Deutschland eine der größten und einflussreichsten Branchen dar. Um weiterhin zentraler Wachstumsmotor sein zu können, braucht sie jedoch einen verlässlichen Ordnungsrahmen. Ansätze zur Gestaltung einer "Digitalen Ordnungspolitik" geben Carlo Velten und Steve Janata.

Information, Transparenz, Mitbestimmung – das Verlangen nach Partizipation ist größer denn je. Parteien, Behörden und Unternehmen müssen zügig lernen, mit dieser Herausforderung umzugehen. Wie Akzeptanz mehr und mehr zum Erfolgsfaktor für die Realisierung von Projekten in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wird, lesen Sie hier.

 

 

 

Der Managerkreis hat sich intensiv mit der Bedeutung von Akzeptanz befasst. Die Ergebnisse sind in der Veröffentlichung „Akzeptanz als strategischer Erfolgsfaktor“ zusammengefasst und werden durch vier Interviews ergänzt. Diese Interviews, u.a. mit Ministerpräsident Torsten Albig, stellen wir Ihnen hier ungekürzt zur Verfügung.

 

Vor 10 Jahren stellte Bundeskanzler Gerhard Schröder die Agenda 2010 als das umfangreichste Reformprogramm der rot-grünen Bundesregierung vor. Die damit verbundenen massiven Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und darüber hinaus provozierten heftige Auseinandersetzungen auf allen gesellschaftspolitischen Ebenen. Heute sehen viele in ihr einen Grundstein für Deutschlands guten Weg durch die Krise.

Einen Videobeitrag zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

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Video, 14.03.2013

Die „Subprime-Krise“ im Jahr 2008 und die in Folge ausbrechende, weltweite Finanzkrise haben gezeigt, wie fehlerhaft die Einschätzungen von Ratingagenturen sein können. Alexander Stuwe, Mirko Weiß und Jürgen Philipper haben daher die Ratingagenturen, die mit ihren Bewertungen mittlerweile Einfluss auf ganze Volkswirtschaften gewonnen haben, näher untersucht.

To which degree can external credit ratings be of additional value to own credit and risk evaluations? Are credit ratings by the dominating agencies generally misleading and deceptive, as the Federal Court of Australia has recently stated in the "Rembrandt" case? And what about the role of regulation in this field? Based on these questions, the Managerkreis has taken a deeper look on the role of rating agencies during the financial crisis in Europe.

Spektakuläre Versteigerungen von Kunstwerken, Schauspielergagen in Millionenhöhen – die Realität der meisten selbstständigen Künstler sieht anders aus. Sie leben von nahezu „brotloser Kunst“, sie haben weniger finanzielle Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und angemessen für das Alter vorzusorgen als abhängig Beschäftigte. Zwar gibt es seit 1983 die Künstlersozialversicherung, jedoch besteht hier deutlicher Reformbedarf.

Eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur ist wesentliche Grundlage für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland. Doch in Zeiten knapper Kassen müssen alle Investitionen sorgfältig begründet werden. Eine Bestandsaufnahme der bestehenden sowie eine Abschätzung der künftig erforderlichen Verkehrsinfrastruktur scheint hierfür notwendig und hilfreich.

Die deutsche Musikszene, vom Künstler über den Produzenten bis hin zum Anbieter, muss sich im digitalen Zeitalter neuen Herausforderungen  stellen. Über neue Geschäftsmodelle für Musik und Kultur diskutierte der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung am 7. September im Rahmen der Berlin Music Week 2012.

Eine Zusammenfassung sehen Sie im im YouTube-Kanal der FES.

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Video, 07.09.2012

Der demografische Wandel macht es erforderlich, die Versorgung älterer Menschen konsequent an deren Notwendigkeiten auszurichten. Wir benötigen andere Versorgungsangebote als bisher. Die Diskussion über mögliche Lösungen können Sie hier nach lesen.

Wirtschafts-, Finanz-, Schulden- und Euro-Krise - über kaum ein anderes Thema wurde in den vergangenen Jahren so viel diskutiert. Wie es in dieser schwierigen wirtschaftlichen Lage um die deutsche und die bayerische Wirtschaft  steht, darüber sprachen Dr. Wolfgang Fengler, Chefökonom der Weltbank in Nairobi, und  Christian Ude, Oberbürgermeister von München.

Einen Eindruck dieser Veranstaltung samt Reaktionen aus dem Publikum finden Sie im YouTube-Kanal der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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Video, 23.07.2012

Die Bürger wollen hohe Lebensqualität. Grüne Innenstädte, bezahlbare Wohnungen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind ihnen wichtig. Für mittelständische Unternehmen hingegen zählen schnelle Transportwege und kommunale Rahmenbedingungen. Was eine zukunftsfähige Stadtentwicklung berücksichtigen muss, hören Sie von Frank Mentrup MdL und weiteren Experten.

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Audio, 27.06.2012

Die Zahl der über 80-Jährigen in Deutschland steigt zwischen 2010 und 2030 um 50 Prozent. Ein bundesweiter Mangel an Pflegepersonal ist bereits absehbar. Das Positionspapier „Delegation - Substitution - Innovation. Neue medizinische Versorgungsformen für eine alternde Gesellschaft“ identifiziert und beschreibt Ansatzpunkte, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Obwohl viel diskutiert, hat das Erkennen des demografischen Wandels noch nicht dazu geführt, die Versorgung älterer Menschen konsequent an deren Bedürfnissen  auszurichten. Vorschläge zu neuen medizinischen Versorgungsformen macht ein  Positionspapier des Managerkreises. Die Diskussion darüber können Sie anhören.

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Audio, 22.05.2012

Für eine Frauenquote? Der Managerkreis empfiehlt eine

40-prozentige Geschlechterquote in Aufsichtsräten und stellt flexible und praxistaugliche Instrumente vor, um den Anteil von Frauen in Führungspositionen deutlich zu erhöhen.

Wie gesellschaftlicher Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum zusammenpassen, darüber schreibt Klaas Hübner in der Neue Gesellschaft 1_2012.

So finden Sie uns.

Das „Basel III“ genannte Reformpaket zur Bankenregulierung wird bisher fast ausschließlich in Fachkreisen diskutiert. Dabei wäre eine breitere Debatte über mögliche volkswirtschaftliche Auswirkungen notwendig. Asmus Angelkort und Alexander Stuwe liefern hierzu einen Beitrag.

The new Basel III regulations and their operational implementation are currently being discussed primarily among experts. By contrast, the broader debate we need on possible economic effects, in particular on small and medium-sized enterprises (SMEs), is not taking place. This research paper therefore analyses the possible effects of the Basel III provisions on SME financing.

 

 

Internet und Web 2.0 sind ernstzunehmende Wirtschaftsfaktoren. Wie sie Wirtschaftsstrukturen verändern, welche Chancen sie jungen Unternehmen bieten, darüber diskutierten Lothar Binding MdB, der Aufsichtsratsvorsitzende von Hewlett-Packard Jörg Menno Harms, Peter Hofelich MdL und weitere Experten. Eine Zusammenfassung hören Sie hier.

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Audio, 30.09.2011
Neuer Fortschritt, 
September 2011
Veranstaltungsrückblick

Die Finanz-  und Wirtschaftskrise hatte gewaltige Folgen. Banken sind zusammengebrochen, Staaten stehen am Rande des Bankrotts. Wie soll die Wirtschafts- und Finanzpolitik reagieren? Wie kann Wachstum gefordert und zugleich dafür gesorgt werden, dass möglichst viele profitieren? Antworten hören Sie von Peer Steinbrück MdB, dem Chefvolkswirt der Deutschen Bank Thomas Mayer und weitere Experten.

 

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Audio, 07.09.2011

Wie die Finanzmärkte durch eine Bankenabgabe und Finanztransaktionssteuer stärker reguliert und zugleich an den Kosten zur Beseitigung der Krise beteiligt werden können, wird viel diskutiert. Die Diskussion versachlichen Stephan Paul und Sascha Neumann von der Ruhr-Universität Bochum mit ihrer im Auftrag des Managerkreises erstellten Studie.

Industrieland Deutschland, 
Mai 2011
Veranstaltungsrückblick

Deutschland braucht auch in Zukunft eine starke Industrie. Bei der Bewältigung von Zukunftsherausforderungen nimmt sie eine Schlüsselrolle ein. Die wichtigsten Ergebnisse der Diskussion u.a. vom VCI-Vizepräsidenten Dr. Karl-Ludwig Kley und dem Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig können Sie sich anhören.

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Audio, 11.05.2011
Industrieland Deutschland, 
Mai 2011
Veranstaltungsrückblick

Was macht Deutschland als Industriestandort aus und was muss eine nachhaltige Industriepolitik leisten? Wie kann Akzeptanz für große Industrieprojekte gefördert werden? Die Antworten der Panel-Diskussion können Sie nachlesen.

Wie kann die Schuldenbremse eingehalten und wie können gleichzeitig Zukunftsinvestitionen finanziert werden? Welche Konsequenzen muss das sowohl auf der Einnahme- als auch auf der Ausgabeseite haben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Ingolf Deubel.

Sich „ehrgeizige Ziele“ zusetzen, aber auch einen klaren Blick zu haben „auf Licht und Schatten am deutschen Arbeitsmarkt“ - das war eine der Hauptforderungen mit der Hubertus Heil MdB die Veranstaltung eröffnete. Den O-Ton und die Diskussionsergebnisse zum Anhören, finden Sie hier.

 

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Audio, 31.01.2011

Flexibilisierung und Employability sind Schlagwörter, die versuchen den Wandel des Arbeitsmarkts zu beschreiben. Wie können sich die verschiedenen Akteure auf die Veränderungen einstellen? Welche politischen Rahmenbedingungen sind nötig, damit Flexibilisierung nicht einseitig zu Lasten der Arbeitnehmer geht? Die Diskussion dazu haben wir für Sie zusammengefasst.

Die ökologischen Herausforderungen stellen Risiken, aber auch Chancen für die deutsche Wirtschaft dar. Die Möglichkeit, sich als Marktführer bei Greentech zu behaupten, darf nicht verspielt werden, finden Florian Mayer und Carlo Velten.

Wie müssen die Strukturen eines Gesundheitswesens aussehen, das den wachsenden Anforderungen gerecht wird, Innovationen fördert und langfristig finanzierbar bleibt? Acht Mitglieder des Managerkreises haben sich dazu Gedanken gemacht und sieben Punkte zur Reform der deutschen Krankenhauslandschaft erarbeitet.

Bildungspolitik ist ein wesentlicher Faktor für die gesellschaftliche Zukunft. Sie betrifft soziale Gerechtigkeit ebenso wie wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Warum Bildung und Entschuldung unverzichtbar sind und sich „Praktiker der Wirtschaft“ ruhig einmischen sollen, erklärt Frank-Walter Steinmeier MdB. Seinen Vortrag sehen Sie im YouTube-Kanal der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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Video, 28.09.2010

Auslaufende Konjunkturprogramme, absehbare Einnahmeausfälle, notwendige Haushaltskonsolidierung - der Druck zur Ausgabenreduzierung steigt und die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur steht vor großen Herausforderungen. Über mögliche Lösungsansätze diskutierten Florian Pronold MdB und Klaus-Dieter Scheurle sowie weitere Experten. Die Dokumentation der Veranstaltung gibt es hier.

Die zentralen Herausforderungen für die Wirtschaft in Mitteldeutschland sind klar: Stärkung von Bildung, Forschung und Entwicklung; Bewältigung der demographischen Krise; Steigerung der Auslandsaktivitäten der Unternehmen. Helmut Herdt und Klaas Hübner legen konkrete Handlungsempfehlungen für das Land Sachsen-Anhalt vor.

Aus der Krise lernen, 
Mai 2010
Veranstaltungsrückblick

Die Krise, die mit dem  Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers unübersehbar in Erscheinung trat, wird gerne für beendet erklärt. Und je länger der  Crash zurückliegt, desto lauter werden die, die weitermachen wollen wie bisher. Dabei gibt es einiges zu lernen, so der Konsens der Veranstaltung mit Hubertus Heil MdB, den Autoren des Buches „Der gute Kapitalismus“ und weiteren Experten.

Ein Absturz des gesamten Weltfinanzsystems war im Herbst 2008 zur realen Gefahr geworden. Wie kann die Wahrscheinlichkeit solcher oder vergleichbarer Krisen verringert werden? Was ist zu tun, um eine systemische Bankenkrise möglichst auszuschließen? Vorschläge machen Harald Noack und Karl-Peter Schackmann-Fallis.

Wer sind wir? Warum kommen wir zusammen? Was wollen wir tun? Wie der Managerkreis organisiert ist, was er als seine Ziele und Aufgaben begreift, können Sie nachlesen.