Der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung fordert ein klares wirtschaftspolitisches Profil und einen Zukunftsplan. Auf einer öffentlichen Konferenz am 4.12.19 ab 14 Uhr in Berlin stellt der Managerkreis wirtschaftspolitische Empfehlungen für Deutschland 2035 vor. Die Themen: Innovation, Know-how, Energiewende sowie innere und soziale Sicherheit.

Zukunftsagenda 2035: Technologieführerschaft wiedergewinnen

Deutschland braucht wieder ein klares wirtschaftspolitisches Profil und einen Zukunftsplan. Der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung stellt am 4. Dezember 2019 wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen in Berlin vor: Impulse zu Innovation, Know-how, Energiewende sowie innerer und sozialer Sicherheit aus sozialdemokratischer Sicht.

Klaas Hübner, Sprecher des Managerkreises, begrüßt die Annahme des Koalitionsvertrags zwischen der Union und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands durch die SPD-Mitglieder ausdrücklich. Der Vertrag enthält zahlreiche positive Ansätze. Er widerspricht damit einigen deutschen Wirtschaftsverbänden in ihrer kritischen Haltung zum Koalitionsvertrag. 

Die Sprecher des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung begrüßen die erzielte Einigung in den Koalitionsverhandlungen. "Die SPD sollte die Chance zur Gestaltung des Landes beherzt annehmen.", so Klaas Hübner, Sprecher des Managerkreises.

Die Ereignisse der letzten Tage auf den Straßen unseres Landes und die Diskussion über die deutsche und europäische Flüchtlingspolitik berühren uns als Bürgerinnen und Bürger, aber auch als Akteure der Wirtschaft. Unsere Wirtschaft in Mitteldeutschland braucht die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte und die Chance mit den neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern die demogra-phischen Herausforderungen der Region zu meistern!

Gemeinsam haben Managerkreis und Wirtschaftsrat der CDU vor den Folgen des geplanten Rentenpakets der Großen Koalition gewarnt. "Verabschieden Sie die `Mütterrente´ und `Rente mit 63´ auf keinen Fall wie vorgesehen", heißt es in einem Brief an die Vorsitzenden der Regierungsfraktionen. Den Brief im Original können Sie hier nachlesen. Reaktionen darauf finden Sie in unserem Pressespiegel.  

Für eine Frauenquote? Der Managerkreis empfiehlt eine

40-prozentige Geschlechterquote in Aufsichtsräten und stellt flexible und praxistaugliche Instrumente vor, um den Anteil von Frauen in Führungspositionen deutlich zu erhöhen.